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  • 06. Oktober 2011

    Reinraum Reinigung im Fokus (Teil 2)

    Die Reinraum Reinigung kann nicht als eine erweiterte Gebäudereinigung betrachtet werden. Professionell ausgeführt zählt die Reinigungsprozedur zu einer komplexen Handhabung unter Einhaltung vieler Vorschriften und Kenntnisse der zum Einsatz kommenden Geräte, Materialien und Reinigungsmittel.

    Die weitgehende vollständige Vermeidung von partikulären Verunreinigungen lässt sich nicht allein durch Filterungen der Luft erzielen. Stellenwert erhält daher die Reinraum Reinigung. Denn in den speziellen Reinräumen halten sich Menschen auf. Damit kommt es zu Kontaminationen. Soll der Reinraum tatsächlich dem Standard ISO-14644-1 entsprechen, muss der Raum nach speziellen Vorgaben gereinigt werden. Allerdings kann die Reinraum Reinigung nicht als eine erweiterte Form der Gebäudereinigung gesehen werden. Vielmehr handelt es sich um hochspezialisierte Reinigungsprozesse, die auch Einfluss auf die Qualität der Produkte nehmen. Zwar gibt es hinsichtlich der Reinigung von Reinräumen durchaus unterschiedliche Aspekte, die Berücksichtigung finden müssen. Dennoch sind die Unterschiede in Hinblick auf die speziellen Reinigungsmethoden nicht wesentlich. Generell erfolgen die Reinigungen aufgrund des hohen Stellenwertes nach festgelegten Parametern.

    Materialien müssen geeignet sein

    Bei den Materialien, die zur Reinigung Reinigung Verwendung finden, sind folgende Kriterien von Bedeutung:

    Struktur

    Wischmittel richten sich nach den zu entfernenden Partikelgrößen. Dabei spielt die Struktur der zur eingesetzten Tücher eine große Rolle, denn Materialien binden Verunreinigungen in unterschiedlichem Maße. Erschöpft sich die Fähigkeit, weitere Partikel aufzunehmen, so kommt es zu keiner weiteren Aufnahme sondern zu einer unerwünschten Verteilung der Partikel.

    Leitfähigkeit

    Bestimmte Materialien können Einfluss auf die Leitfähigkeit nehmen und müssen hinsichtlich dieser Aspekte bereits im Vorfeld der Anwendung untersucht werden.

    Aufnahme von Feuchtigkeit

    Feuchtigkeit kann mehr Partikel binden. Daher kommen in der Regel feuchte Tücher und feuchte Wischgeräte zum Einsatz. Von Bedeutung ist die Menge der Feuchtigkeit. Ein Zuviel kann eine Restfeuchte erzeugen und Schäden durch rückgeführte Partikel erzeugen, die sich aus dem Wischmittel lösen.

    Verwendung

    Die Verwendungsdauer der Wischmittel muss stets im Auge behalten werden. Wischmittel sind nur begrenzt einsetzbar.

    Reinigungsgeräte auf dem Prüfstand

    Hinsichtlich der Reinigungsgeräte wird überprüft, ob sie sich überhaupt für die Reinigung Reinigung eignen. Zum Einsatz kommt ein eigener Prüfstatus. So werden Geräte entsprechend ihrer Tauglichkeit den entsprechenden Reinraumklassen zugeordnet. Speziell anerkannte Institute nehmen diese Prüfungen vor. Zu ihnen zählen auch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart oder aber auch das Unternehmen Colandis GmbH. Von Bedeutung ist bei Reinigungsgeräten die Materialbeschaffenheit. So kommt Edelstahl ebenso zum Einsatz wie Kunststoff. Daneben steht allerdings auch die Verarbeitung im Fokus, die ebenfalls reinraumtauglichen Bedingungen standhalten muss.

    Zu Problemen kann es dabei möglicherweise in Hinblick auf folgende Aspekte kommen:

    • Vorhandene Hohlräume
    • Teile aus nicht abriebfesten Stoffen
    • Unbeständigkeit des Materials gegen Reinigungsmittel
    • Verkleidungen, die eine Reinigung unmöglich machen
    • Beläge wie etwa Schmierstoffe und andere Stoffe, die eine Reinigung deutlich erschweren

     

     

    http://www.youtube.com/watch?v=isS2rpaP67E

     

    Lesen sie auch Teil 1 und Teil 3 dieser Artikelserie:

    Reinraumreinigung -mehr als nur sauber (Teil 1)

    Reinigung von Reinräumen – spezialisiertes Personl (Teil 3)

    Literaturhinweis:

    Projektplanung Reinraumtechnik (Hrsg. Gail, Gommel, Weißsieker)

    Kapitel 4.7 „Reinigung von Reinräumen“ von Frank Duvernell, GF der Fa. Profi-con


    Verfasst von Ursula Pidun

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