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  • 22. Mai 2013

    Reinigungsanlagen verbinden Grau- und Reinräume

    Die Messlatte der Qualitätsstandards in Produktions- und Fertigungsbereichen liegt hoch. Schließlich müssen industriell gefertigte Dreh-, Fräs- und Spritzgussteile sauber, partikelfrei und teilweise sogar steril sein. Damit rücken Grau- und Reinräume in den Fokus, die mittels innovativer Reinigungsanlagen perfekt miteinander verbunden werden und „High Purity“ garantieren.

    Reinraumschleuse

    Innovative Reinigungsanlagen dienen als perfekte Reinraumschleusen (Foto: xerviar / Istockphoto.com)

    Der Begriff „High Purity“ steht für „höchste Reinheit“ und findet in Hinblick auf Anforderungen in Herstellungsprozessen Anwendung. Dabei geht es um Faktoren wie etwa Design, Materialauswahl und vor allem auch um Reinheit von Produktoberflächen. Zum Einsatz kommen sogenannte High-Purity-Produkte unter anderem in Branchen wie etwa der Automobilindustrie, Halbleiter-, Laser- sowie Medizin- und Vakuumtechnik.

    Reinigungsanlagen für rückstandslose Sauberkeit

    Innerhalb der kompletten Fertigungs- und Herstellungsprozesse in sauberen Umgebungen wie etwa Grau- und Reinräumen werden spezielle Werkstoffe verarbeitet. Darüber hinaus müssen Fertigungskenntnisse gewährleistet sein, die den Sauberkeitsansprüchen gerecht werden. Zudem findet zum Abschluss der Herstellungsprozesse in der Regel eine Feinstreinigung statt. Nur so lässt sich sicherstellen, dass auch nicht sichtbare, produktionsbedingte Rückstände zuverlässig entfernt werden.

    Trennung von Grau- und Reinraum

    Dabei können innovative Reinigungsanlagen gleichzeitig die Trennung zwischen Grauraum und Reinraum bieten und so zusätzlich als Reinraumschleusen agieren. Auf der Seite des Grauraums findet die Beladung der Anlage mit den zu reinigenden Teilen statt. Ist der Reinigungsprozess abgelaufen, so lassen sich die gereinigten Teile unter Reinraumbedingungen entnehmen, prüfen und den Anforderungen entsprechend verpacken. Die Produkte sind damit durchgängig sicher vor Kontaminationen geschützt und lassen sich ohne weiteren Aufwand lagern und später ausliefern.

     

    Das Unternehmen ISEDD GmbH bietet Reinraumzellen mit Durchschubreinigungsanlagen:

    Fotos: ISEDD GmbH, Animation: Sauberkeit & Reinraum

    Reinigungsanlagen mit integrierten Reinraumzellen

    Um solche Vorhaben professionell zu realisieren, benötigen Unternehmen, die mit der Sauberfertigung befasst sind, individuell ausgearbeitete Konzepte für die Bereiche Reinigung und Verpackung. Sie werden entsprechend gezielt auf den jeweiligen Bedarf des Unternehmens abgestellt und halten gleichzeitig die Kostenstruktur fest im Blick. Auch müssen sich die erarbeiteten Konzepte problemlos in die bereits bestehenden Produktions- und Fertigungsabläufe integrieren lassen. Die ISEDD GmbH mit Sitz in Bielefeld/Nordrhein-Westfalen bietet solche perfektionierten Konzepte. Konkret zählen hierzu Realisierungen mittels zweitüriger Durchschub-Reinigungsanlagen vom Hersteller Miele, die sowohl auf der Entnahmeseite als auch verpackungsseitig über Reinraumzellen verfügen.

    Reinigungsanlagen trennen Grau- und Reinräume

    Hinsichtlich der Ausstattung bietet das Unternehmen ISDD GmbH Reinraumzellen, die über dichte Reinraumdecken inklusive passend konfektionierter seitlich angebrachter Reinraumvorhänge verfügen. In die Decke integrierte Filter-Units (FFUs) auf der Basis von HEPA- oder ULPA-Filtern sorgen für eine saubere, nahezu partikelfreie Luftumgebung. Je nach den Anforderungen vor Ort werden mit dieser Ausstattung Reinraumklassen bis zu ISO 2 gemäß ISO 14644-1 erzielt. Ebenso werden passende Leuchten in die Decken der Reinraumzellen integriert.

    Sauber bis hin zur kontaminationsarmen Verpackung

    Die jeweils separaten und abgeschirmten Arbeitsbereiche für die abschließenden Prüfungen und Verpackungen werden mit ergonomisch ausgerichteten Reinraummöbeln, Prüfgeräten und/oder Folienschweißgeräten ausgestattet und sinnvoll platziert. Zur weitgehend kontaminationsarmen Verpackung werden oftmals sogenannte Reinraumbeutel und Reinraumschlauchfolien genutzt. Zusätzliche Folienschweißgeräte bieten Möglichkeiten zum sauberen Verschließen der Folien. Die einzusetzende Bauart richtet sich dabei nach Bauteilgröße und Durchsatz. Dabei lässt sich entsprechend der jeweiligen Anforderung in der Produktion bzw. Fertigung zwischen Durchlaufsiegelgeräten, Balken-Impulsschweißgeräten oder Handschweißzangen wählen.

    Verweise:
    MAFAC setzt auf Ultraschall zur wirkungsvollen Unterstützung patentierter Verfahrenstechnik
    parts2clean Stuttgart blickt auf 10-jährige Erfolgsgeschichte zurück
    Reinigungsverfahren – Bedeutung in der Sauberfertigung (Teil 1)
    Reinigungsverfahren -Vielfalt führt zum Ziel (Teil 2)
    Automatisierte Teilreinigung mit flüssigen Medien
    CO2-Reinigung zur Erzielung von sauberen Bauteilen
    CO2-Schneestrahltechnik – Interview mit Dipl.-Ing. Hans-Jörg Wössner



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