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  • 31. Januar 2013

    Reinigungsanlagen im Fokus optimierter Maßnahmen zur Energieeffizienz

    Geht es um Kosten bei der industriellen Teilefertigung, so spielen energetische Aufwendungen zum Betrieb komplexer Reinigungsanlagen inzwischen eine erhebliche Rolle. Der Bedarf solcher Ressourcen lässt sich innerhalb der Fertigungsprozesse durchaus senken. Der Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) bietet hierzu aktuell eine Checkliste zur Optimierung der Energieeffizienz.

    Reinigungsanlagen

    Optimierung der Energieeffizienz im Fokus des Branchenverbandes FiT (Foto: andresr / Clipdealer.de)

    Unternehmen, die aufgrund komplexer Fertigungsprozesse den Fokus auf technische Sauberkeit legen, haben die Kostenentwicklung stets fest im Blick. Dabei spielt mehr und mehr auch Energieeffizienz von Reinigungsanlagen eine Rolle. Sie wirkt sich unmittelbar auf die Herstellungskosten von Teilen aus und definiert damit unter anderem auch die Wettbewerbsfähigkeit. Für Unternehmen, Planer und Praktiker in der technischen Sauberkeit wird die Energieeffizienz der Reinigungsanlagen- und Maschinen zu einem maßgeblichen Parameter der Kostenstruktur und damit zu einem nicht zu unterschätzenden Einflussfaktor auf die Betriebskosten.

    Energieeffizienz der Reinigungsanlagen im Fokus

    Bisher wurde dem Kostenbereich der Energieeffizienz nur relativ unzulänglich Rechnung getragen. Dies, obwohl auch die industrielle Teilereinigung zu den besonders energieeffizienten Fertigungsbereichen zählt. Inzwischen wird der hohe Stellenwert nicht nur von den Branchen selbst, sondern auch von der Politik diskutiert. Dies stellte beispielsweise der CDU-Landesparteitag unter Beweis, der am 10. November 2012 in Leuna/Sachsen-Anhalt stattgefunden hat. Hier diskutierten Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und weitere hochrangige Landespolitiker mit Experten des Unternehmens RG Elektrotechnologie mit Blick auf die energieeffiziente Reinigungsanlage PB 500 1-ADC unter anderem über Energieeffizienz auch bei komplexen Reinigungsanlagen für sensible Fertigungsbereiche.

    Reinigungsanlagen

    Das Thema Energieeffzienz bei Reinigungsanlagen beschäftigte auch Umweltminister Peter Altmaier (CDU), hochrangige Landespolitiker und Experten des Unternehmens RG Elektrotechnologie auf dem CDU-Landesparteitag in Leuna, Sachsen-Anhalt. (v.l.n.r. Landtagspräsident Detlef Gürth, Peter Altmaier (Minister des Bundes), Dr. Reiner Haseloff (Ministerpräsident), Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (Ministerpräsident a. D.), Klaus-Dieter Weber (Geschäftsführender Gesellschafter Firmengruppe Rundfunk Gernrode). Foto: H. Wegener (CDU Landesverband S.-A.)

    Optimierungsmaßnahmen bei Reinigungsanlagen

    Total Cost of Ownership (TCO) stellen die Gesamtbetriebskosten dar und werden ebenso wie Life Cycle Costing (LCC) sehr aufmerksam betrachtet und für das Unternehmen entsprechend ausgewertet. Dabei gewinnen neben Optimierungsmaßnahmen im Bereich CO2-Bilanz auch zunehmend energieeffiziente Aspekte bei Reinigungsanlagen an Priorität. Eine Checkliste, die der Fachverband industrielle Teilereinigung hierzu aktuell auf der FiT-Webseite zur Verfügung stellt, wird damit zur hilfreichen und sinnvollen Unterstützung und informiert über Faktoren, die bei Reinigungsanlagen von besonderer Relevanz sind.

    Reinigungsanlage

    Die energieeffiziente Reinigungsanlage PB 500 1-ADC reinigt Leiterplatten berührungslos, staubfrei, kontrolliert und energieeffizient (Foto: Rundfunk-Gernrode.de)

    Reinigungsanlagen bieten Einsparpotenzial

    Reinigungsanlagen

    (FiT bietet Checkliste zur Energieeffizienz (Foto: Fit)

    Der Fachverband weist explizit darauf hin, dass sich die zur Verfügung gestellten Informationen ausschließlich auf anlagentechnische Themen beziehen und zwar „sowohl bei der Neuanschaffung als auch bei der Optimierung bestehender Reinigungssysteme“. Demnach lassen sich die größten Einsparungen durch eine präzise Wahl geeigneter Reinigungsverfahren sowie einer optimalen Größe und Ausstattung der Anlage erwirken.

    In die Gesamt-Analyse werden ganz unterschiedliche Aspekte einbezogen. Hierzu zählen u.a.:

    • Auslegung von Aggregaten wie Pumpen und Motoren
    • Rohrinstallationen und Isolation der Anlagen
    • Energiezuführung und -rückgewinnung
    • Gestaltung der Reinigungsprogramme
    • daraus resultierende Einsparmöglichkeiten
    • Trocknung
    • Betrachtung der Fertigungskette im Hinblick auf die Optimierung der Energieeffizienz

    Download Checkliste Energieeffizienz

    Die Checkliste ist im Download-Bereich der Homepage des FiT kostenfrei abrufbar.

    Der Fachverband industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) repräsentiert Lieferfirmen, Anwender, Beratungs-, Planungs-, Engineering- und Serviceunternehmen, wissenschaftliche Institute und Fachverbände für diesen Industriebereich. Sein Ziel ist die Wahrnehmung und Förderung der allgemeinen, ideellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder. Weitergehende Informationen unter: www.fit-online.org.

    Verweise:

    Technische Sauberkeit im Fokus der Fachtagung Industrielle Reinigung (FIT) 2013
    Ultraschall Reinigung – Bauteile schonend und rückstandsfrei säubern
    Reinraumtechnik im Fokus der LOUNGES 2013
    Restschmutzanalyse zur Bestimmung der Oberflächensauberkeit
    Hans Illig – Pionier in der Technischen Sauberkeit
    Technische Sauberkeit – Interview mit Dipl.-Ing. Hans Illig
    Interview mit Hans Illig Teil2
    Portrait Volker Burger – Experte für Restschmutzanalysen
    Der „Illig“-Wert


    Verfasst von Ursula Pidun

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