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  • 22. Juli 2011

    parts2clean 2011

    parts2clean 2011 – Die internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung findet heuer vom 25. bis 27. Oktober 2011 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

    Messe parts2clean 2011 Stuttgart

    Messe parts2clean 2011 Stuttgart

    Reinigen – kein Buch mit sieben Siegeln

    Eine unzureichende Teile- beziehungsweise Oberflächenreinigung von Werkstücken geht zu Lasten der Qualität und Wirtschaftlichkeit. Mit ihrem umfassenden Angebot an Equipment und Dienstleistungen bietet die parts2clean 2011 anforderungsgerechte, prozesssichere und kosteneffiziente Reinigungslösungen.

    Ob Produkte aus Metallen, Glas, Kunststoffen oder Keramik – die einwandfreie Funktion oder erfolgreiche Weiterbearbeitung, beispielsweise das Beschichten, Verkleben und Schweißen, hängt entscheidend von der filmischen und/oder partikulären Sauberkeit der Werkstücke ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eher einfache Entfettungs- oder komplexe Feinstreinigungsaufgaben handelt. Trotz der essentiellen Bedeutung der Teile- beziehungsweise Oberflächenreinigung für die Produktqualität und Wirtschaftlichkeit ist dieser Prozess in vielen Unternehmen noch ein „Buch mit sieben Siegeln“.

    parts2clean 2011 – die Informations- und Beschaffungsplattform

    Sehr häufig bietet der Reinigungsprozess Möglichkeiten, zeitintensive Prozesse zu verkürzen, Betriebskosten zu senken und die Qualität zu erhöhen. Erforderlich dafür ist ein optimal auf die Reinigungsaufgabe abgestimmtes Konzept. Dies wiederum setzt Know-how über die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Reinigungstechnologien und deren optimalen Einsatz voraus. Als Fachmesse für Teile- und Oberflächenreinigung vermittelt die parts2clean 2011 dieses Wissen.

    Dabei beinhaltet das Ausstellungspektrum nicht nur Anlagen, Verfahren und Prozessmedien sowie deren Aufbereitung für das Entfetten, Reinigen, Entgraten und Vorbehandeln von Bauteilen, sowie Warenkörbe und Werkstückträger, Handling und Prozessautomatisierung, Reinraumtechnik, Lohnreinigung und Fachliteratur. Es widmet sich auch nachgelagerten Schritten wie beispielsweise der Qualitätssicherung, Sauberkeitskontrolle und Dokumentation, dem Korrosionsschutz, der Konservierung und Verpackung, und deckt damit die gesamte Prozesskette ab.

    Dies ermöglicht Anwendern aus unterschiedlichsten Branchen wie beispielsweise Automobilindustrie, Elektronik-, Halbleiter- und Lebensmittelindustrie, Photovoltaik, Optik, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Raum- und Luftfahrt, Hydraulik und Pneumatik, Feinmechanik und Feinwerktechnik sowie dem MRO-Bereich bedarfsgerechte Reinigungskonzepte zu realisieren.

    Nasschemische Reinigungsprozesse effizient auslegen

    Das Angebot der parts2clean 2011 für die nasschemische Reinigung reicht vom Waschtisch für manuelle Aufgaben bis zur Ein- und Mehrkammeranlage. Die Wirkung wird in erster Linie durch das Lösevermögen des eingesetzten Reinigungsmediums bestimmt.

    Gängig sind wässrige Medien, die als alkalische, neutrale und saure Reiniger zur Verfügung stehen sowie Lösemittel. Letztere werden grob in nicht halogenierte Kohlenwasserstoffe (KW), Chlorkohlenwasserstoffe (CKW) und polare Lösemittel unterschieden. Um innerhalb kurzer Zeit das erforderliche Ergebnis zu erzielen, wird der Reinigungseffekt des Mediums durch unterschiedlich stark wirkende physikalische Verfahrenstechnik unterstützt. Dazu zählen Tauch-, Spritz-, Ultraschall- sowie Druckumflutreinigung. Wesentliche Faktoren bei der optimalen Kombination von Anlagen- und Verfahrenstechnik sind die Bauteilgeometrie, Werkstoff, Art und Grad der Verschmutzung, Durchsatz und Sauberkeitsanforderungen.

    In Batchprozessen, die bei der Reinigung von Massenteilen einen hohen Durchsatz in relativ kurzer Zeit ermöglichen, werden Reinigungsergebnis, -zeit und -kosten auch stark vom eingesetzten Reinigungsbehältnis beeinflusst. Es sollte eine gute Zugänglichkeit des Mediums und der Verfahrenstechnik zu den zu reinigenden Teilen gewährleisten. Darüber hinaus besitzen die Badpflege und Medienaufbereitung großen Einfluss auf die Qualität und Kosten des Reinigungsprozesses. Abgestimmte Systeme für die Badüberwachung, Filtration und den Austrag von Öl sowie die Wasseraufbereitung tragen dazu bei, die Standzeit der Reinigungsbäder zu verlängern und damit die Verfügbarkeit der Anlage zu erhöhen sowie Entsorgungskosten zu reduzieren.

    Strahlend auf Sauberkeit gebracht

    Mit Strahlverfahren, die meist nicht sofort mit der Teile- und Oberflächenreinigung in Verbindung gebracht werden, lassen sich erforderliche Sauberkeitsgrade ebenfalls wirtschaftlich erzielen. Übliche Verfahren sind hier beispielsweise Druckluftstrahlen, Wasserstrahlen, Strahlen mit festen Medien, CO2- Schnee- und Trockeneisstrahlen sowie das Laserstrahlen.

    Je nach Strahlverfahren ermöglicht das Strahlen die gleichzeitige Entfettung, Reinigung und Entgratung der Werkstücke. Weitere Aufgaben, die damit gelöst werden, sind beispielsweise das Entlacken, die Reinigung von Werkzeugen, Formen, Maschinen und Anlagen. Strahlverfahren werden aber auch in der Instandhaltung eingesetzt.

    Plasmareinigung & CO.

    Plasma, ein gasförmiges Gemisch aus Atomen, Molekülen, Ionen und freien Elektronen, ermöglicht die effiziente Oberflächenbehandlung von Werkstücken aus unterschiedlichen Materialien wie Stahl, NE-Metallen, Kunststoffen, Glas und Keramik im Batchprozess und als Einzelteile. Je nach Anwendungsfall kommen unterschiedliche Plasmagase zum Einsatz. Aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften ermöglicht das Verfahren eine gleichzeitige Abreinigung organischer Verschmutzungen wie Öle und Fette sowie die Aktivierung der Oberfläche.

    Bei der Reinigung mit komprimiertem CO2 wird Kohlendioxid durch Druck in die flüssige oder überkritische Phase gebracht, in der es sehr gute Lösemitteleigenschaften gegenüber einer Vielzahl von unpolaren Verunreinigungen wie Fetten und Ölen besitzt.

    Überkritisches CO2 zeichnet sich außerdem durch eine niedrige Viskosität und geringe Grenzflächenspannung aus, woraus eine verbesserte Spaltgängigkeit resultiert. Dies ermöglicht die Reinigung von Bauteilen mit extrem komplexen Geometrien wie etwa feinsten Bohrungen oder sehr porösen Oberflächen, die bisher praktisch nicht oder nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand gereinigt werden konnten.

    Je nach Aufgabenstellung kann auch eine Kombination unterschiedlicher Reinigungstechnologien wirtschaftlich sinnvoll sein. Dabei lassen sich verschiedene Verfahren auch einfach automatisieren beziehungsweise in eine Fertigungslinie integrieren.

    Kontrolle und Dokumentation der Sauberkeit

    Immer häufiger muss die erzielte Sauberkeit heute auch kontrolliert und dokumentiert werden. Dafür bieten die Aussteller der parts2clean 2011 unterschiedlichste Systeme zur Qualitätssicherung. Diese ermöglichen die Kontrolle, Auswertung und Dokumentation auf Restpartikel – auch dreidimensional – ebenso wie auf filmische Rückstände auf der Oberfläche.

    Sauberkeit erhalten

    Da sofort nach der Reinigung die Gefahr einer Rückkontamination besteht, werden auf der parts2clean 2011 auch entsprechende Lösungen vorgestellt, die dies verhindern. Das Angebot reicht hier von Maßnahmen für die Konservierung über temporären Korrosionsschutz und Verpackungen für Lagerung, Transport und Logistik bis hin zur Sauber- und Reinraumtechnik.

    Weiterführende Informationen finden sie auf der Webseite der parts2clean 2011 unter www.parts2clean.de

    Anwendern industrieller Teilereinigung empfehlen wir auch die Durchsicht der Ausstellerdatenbank der parts2clean 2011.

    Textvorlage: Doris Schulz, SCHULZ. PRESSE. TEXT. www.schulzpressetext.de


    Verfasst von Stefan Oberhauser

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