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  • 02. Juli 2019

    Individuelle Wandsysteme für Reinräume

    Anlässlich einer fachgerechten Einrichtung von Reinräumen rücken spezielle Wandsysteme in den Fokus. Die Elemente müssen eine Vielzahl an Eigenschaften aufweisen, um den geforderten, hohen Anforderungen zu genügen. Je nach Kriterien, die zu erfüllen sind, kommen Monoblock- oder Schalenbauelemente aus verschiedenen Materialien zum Einsatz. Daneben werden spezielle GMB- Wandsysteme, sowie Labor- und Glaswandsysteme geboten.

    (Foto: Traimak_Ivan/istockphoto.com)

    Reinraumwamdsysteme werden in unterscheidlichen Ausführungen für den individuellen Einsatz geboten.
    (Foto: Traimak_Ivan/istockphoto.com)

    Monoblock- und Schalenbauelemente zählen zu den besonders flexibel einsetzbaren Wandsystemen. Sie lassen sich leicht versetzen und sind schnell und relativ leicht zu montieren. Gefertigt und angeboten werden diese Systeme aus unterschiedlichen Materialien wie etwa aus vorbeschichtetem und/oder pulverbeschichtetem Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium. Wie alle Wandsysteme für den Reinraum lassen sich die Elemente besonders leicht reinigen und desinfizieren.

    Flächenbündig und in verschiedenen Farben

    Die Wandsysteme sind ableitfähig, können in einer Vielzahl an Farbvarianten geordert werden und lassen sich in Raumhöhen bis zu 4000 mm sowie Wandhöhen bis zu 6000 mm integrieren. Auch Medien-/bzw. Kabelleitungen sind leicht zu verlegen. Die Wandsysteme sind flächenbündig ausgerichtet. Dies führt zu einer verlässlichen Schadensminimierung, da sich Partikel und anderweitige Verschmutzungen und Einträge weder ablagern können, noch hartnäckige Anhaftungen zu befürchten sind. Schalenbauelemente und Monoblockbauelemente lassern sich zudem nachträglich austauschen oder erweitern. Dies ist oftmals dann erforderlich, wenn die Raumaufteilung abgeändert wird und/oder erforderliche Maschinenelemente hinzukommen.

    Monoblock GMP Reinräume

    Zur Einhaltung der „Good Manufacturing Practice“ (GMP) müssen spezielle Regeln und Standards eingehalten werden. Um dies zu gewährleisten, kommen in GMP-Reinräumen der Klassen A, B,C, D und E weitgehend Monoblockwandsysteme zum Einsatz. Diese werden mit Bandrasterschienen ausgestattet, sind flächenbündig und verfügen über luftdichte Abschlüsse. Um ganz individuelle Anpassungen zu ermöglichen, sind an jeder, vom Betreiber gewünschten Stelle, Ausschnitte realisierbar. Daneben bieten solche Systeme einen Ausgleich im Bereich Bautoleranzen.

    (Foto: pengyou91/istockphoto.com)

    Kombinierte Wandsysteme mit verglasten Ausschnitten bieten zusätzlich Transparenz.
    (Foto: pengyou91/istockphoto.com)

    Schalensystem für das Labor

    Wandsysteme für Reinraumlabore werden bevorzugt in Schalenbauweise aus wahlweise Stahlblech oder Aluminium konstruiert. Die nicht tragenden Innenwände lassen sich jederzeit versetzen, ergänzen oder entfernen. Zudem sind auch hier Ausschnitte an jeder gewünschten Stelle möglich. Das Material und die Oberflächen dieser Wandsysteme entspricht den hohen Hygieneanforderungen im Reinraumlabor. Auch hier sorgen flächenbündige und luftdichte Abschlüsse für ein Höchstmaß an Sicherheit vor Keim-, Partikel- und Schmutzeinträgen. Breite und Höhe der Elemente lassen sich frei wählen, ebenso die Höhe der Verglasung, sowie die gewünschten Größen der Wandausschnitte. Auch lässt sich die erforderliche Kabel- bzw. Medienversorgung problemlos integrieren.

    Transparenz mit Glaswandsystemen

    Geht es um Wandsysteme für die Life Science-Industrie, bieten sich Elemente aus Glas an. Der Grund: Das hier eingesetzte Glasmaterial ist praktisch gegen alle chemischen Einflüsse resistent. Es bleibt auch unter hoher Belastung kratzfrei, verbeult nicht und lässt sich leicht von anhaftenden Verschmutzungen befreien. Daneben schaffen Glaswände Transparenz und vermeiden isolierte Arbeitsweisen. Auch sind die Arbeitsplätze wesentlich leichter zu überblicken, was für den Bereich Sicherheit von großem Vorteil ist.

    Hinsichtlich einer möglichen Zerbrechlichkeit geben Hersteller Entwarnung. Grundsätzlich käme Glasbruch nur in sehr seltenen Einzelfällen vor, heißt es. Die Erfahrung zeige, dass Mitarbeiter mit Glas von vornherein wesentlich vorsichtiger umgehen. Last but noch least lassen sich auch Glaswände problemlos mit anderen Wandelementen aus Metall kombinieren. Dies führt zu noch mehr Flexibilität hinsichtlich der Reinraumgestaltung.

     

    Verweise:

    Zunehmende Automatisieurng im Reinraum
    Technische Sauberkeit im Bereich der Kunststoffverarbeitung in der Automobilindustrie
    Technische Sauberkeit in der Montage
    Sauberfertigung – Personal im Fokus
    Sauberraum – Auswahl der Sauberkeitsstufe
    Partikel – Beherrschung und Minimierung
    Zukunft Reinraumbekleidung – Interview mit Carsten Moschner


    Verfasst von Ursula Pidun

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