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  • 04. Oktober 2012

    Bauteilsauberkeit mittels Luftextraktion – CleanControlling präsentiert neues Analyseverfahren

    Auf der vom 23. bis 25. Oktober 2012 stattfindende Branchenmesse parts2clean in Stuttgart präsentieren rund 230 Aussteller innovative Produkte und Serviceangebote rund um den Bereich der optimierten Teile- und Oberflächenreinigung. Mit dabei ist auch CleanControlling. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg stellt unter anderem ein neuartiges Verfahren zur Partikelextraktion mittels Luftextraktion vor.

    Bauteilsauberkeit

    CleanControlling stellt auf der parts2clean ein neuartiges Luftextraktionsverfahren vor (Foto: CleanControlling)

    CleanControlling aus Emmingen-Liptingen in Baden-Württemberg ist zum einen auf Beratungs- und Schulungsdienstleistungen im Bereich der technischen Sauberkeit spezialisiert. Zum anderen betreibt das Unternehmen ein hochmodernes Analyse-Laboratorium. Restschmutzanalysen bzw. Sauberkeitsanalysen gemäß ISO 16232, VDA 19, ISO 4405/4406 sowie den individuellen Werksnormen der Kunden kommen hier professionell zur Durchführung.

    Bauteilsauberkeit im Fokus

    Bauteilsauberkeit

    Dipl.-Ing. Volker Burger (Foto: CleanControlling)

    Dipl.-Ing. (FH) Volker Burger, Inhaber von CleanControlling, präsentiert auf der parts2clean 2012 das umfassende Angebot im Bereich Technische Sauberkeit. Darüber hinaus ist er auf der Messe Ansprechpartner für alle, die sein umfassendes Wissen, weitreichende Erfahrung sowie herausragende Lösungsstrategien für die Branche nutzen möchten.

    CleanControlling expandiert kräftig und so stellt der Experte auf dem Stuttgarter Messegelände diesmal auch ein völlig neuartiges Verfahren zur Partikelextraktion mittels Luft vor.

    Neues Extraktionsverfahren

    Planer und Praktiker, die in der Sauberfertigung mit der Erfassung vorhandener Partikel befasst sind, wissen um die Komplexität der Partikelextraktion. Zu den vielfältigen Verfahren zählt auch die Abreinigung der Bauteile unter Zuhilfenahme flüssiger Medien. Der Vorteil des neuen Verfahrens der Luftextraktion gegenüber Reinigungsverfahren mittels flüssigen Medien liegt in der anwendungsnahen Extraktion. Darüber hinaus werden durch das neue Luftexptraktionsverfahren auch Analysen von Bauteilen möglich, die durch Behandlungen mit Flüssigkeiten zerstört wurden.

    CleanControlling bietet Partikelextraktion per Luftextraktion ab sofort an. Im inzwischen auf rund 200 Quadratmeter erweiterten Analyselabor wird das Verfahren bereits erfolgreich durchgeführt. Dabei kommt Luft anstelle von Flüssigkeit zum Einsatz.

    Das neuartige Verfahren benötigt für jedes Bauteil einen entsprechenden Adapter zum Einsatz:

    Alle Fotos: CleanControlling; Animation: Sauberkeit & Reinraum

    Luftextraktion für die schonende Abreinigung

    Das Verfahren der Luftextraktion unterscheidet sich vor allen dadurch, dass zur Abreinigung vollständig auf Flüssigkeiten verzichtet werden kann. Vielmehr werden Partikel im Luftextraktionsverfahren innerhalb eines geschlossenen Luftkanals zunächst ausgeblasen und anschließend in einer Spezialmembran gesammelt. Bei dieser Anwendung ist es entscheidend, dass für jedes Bauteil ein entsprechender Adapter zum Einsatz kommt, da nur so der erforderliche geschlossene Luftkanal realisiert werden kann. Das neuartige Verfahren kann beispielweise bei Bauteilen wie etwa der Zuführung zum Turbolader eingesetzt werden. In einem Turbolader kommt es extrem hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten, die bei bis zu 120.000 Umdrehungen pro Minute liegen. Dadurch schädigen oftmals auch kleinste Partikel die hier vorhandenen Dichtungselemente.

    Analyse und Charakterisierung in gewohnter Weise

    Das Luftextraktionsverfahren ähnelt dabei durchaus der Analyse mittels flüssiger Medien. So werden die Bauteile zunächst mit einem bestimmten Volumenstrom und reiner Luft durchströmt. Dadurch lösen sich die an den Innenwänden anhaftenden Partikel. Diese werden anschließend aufgefangen und schließlich analysiert. Das Prüfverfahren wird auf gewohnte Weise durch das Sammeln der Partikel auf speziellen Analysefiltern und anschließender Charakterisierung mittels Anwendung gravimetrischer oder mikroskopischer Analysen oder einer Untersuchung mittels Elementanalyse durchgeführt. Dabei steht das Messergebnis im hohen Maße in Abhängigkeit von der professionellen Ausführung der Extraktionsprozedur. Darüber hinaus bestimmen Kalibrierung und Fähigkeiten der eingesetzten Messmittel das Ergebnis der zu ermittelnden Sauberkeitswerte.

    Team CleanControlling und das gerade erweiterte Analyse-Loboratorium:

    Alle Fotos: CleanControlling; Animation: Sauberkeit & Reinraum

    Bautelsauberkeit nach ISO 16232

    Das neuartige Verfahren zur Bauteilsauberkeit von luftführenden Bauteilen nach ISO 16232 bietet enorme Vorteile. Hierzu zählt vor allem die Möglichkeit, auch Bauteile zu prüfen, die durch eine Flüssigkeitsbehandlung zerstört wurden. Idealerweise simuliert der Prüfaufbau die Bauteilfunktion. Damit wird eine applikationsnahe turbulente Luftströmung durch das Prüfobjekt möglich. Eine gleichmäßige Benetzung der gesamten Innenoberfläche, der sichere Ausschluss von Sedimentierungen an Innenkavitäten sowie die problemlose Entfernung des Prüfmediums machen das Verfahren besonders attraktiv. Darüber hinaus überzeugt die mitarbeiterunabhängige Extraktionsprozedur auch kostenbewusste Planer und Anwender und garantiert so optimale Bauteilsauberkeit.

    Weitere Auskünfte erteilt Dipl.-Ing. Volker Burger vor Ort auf der parts2clean. Der Experte ist an allen drei Tagen erreichbar und freut sich auf ein persönliches Gespräch am parts2clean-Messestand auf dem Stuttgarter Messegelände in Halle 1 – B 222.

     
    Dipl.-Ing. (FH) Volker Burger:

    Verweise:

    Restschmutz vermeiden – aber wie?
    Restschmutzanalysen nach VDA Band 19
    Verfahren zur Partikelmessung
    Automatische Partikel-Indentifikation
    Messverfahren – Die Abklingmessung
    Korrelative Mikroskopie zur Partikel-Analytik
    Mikrotomographie zur Partikel-Analyse
    Partikel – Störgrößen bei Messverfahren
    Der „Illig“-Wert

    Verfahren zur Partikelmessung
    EDX-Analyse zur Partikel-Messung


    Verfasst von Ursula Pidun

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