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  • 07. Juni 2011

    Automatisierte Teile-Reinigung mit flüssigen Medien

    Es gibt unterschiedliche Einflussgrößen auf die Teile-Reinigung.
    Bauteilbetreffend spielt die Geometrie sowie das Material des Bauteils in der Teile-Reinigung eine entscheidende Rolle. Außerdem ist die Art der Verunreinigung ausschlaggebend für die erzielbare Bauteil-Reinheit. Hinsichtlich des Reinigungsprozesses sind das verwendete Reinigungsmedium sowie die Prozessparameter entscheidend, um bestmögliche Reinigungsergebnisse zu erzielen.

    Teile-Reinigung mit Kohlenwasserstoff

    Vollautomatische Teile-Reinigung mit Kohlenwasserstoff (Foto: Fa. KrummTec)

    Reinigungsmedien in der Teile-Reinigung

    Als Reinigunsmedien werden in der Teile-Reinigung Lösemittel (CKW / KW / mod. Alkohole) sowie wässrige Reiniger (neutral/alkalisch / sauer) eingesetzt. Das Reinigungsmedium ist durch Filtration, Destillation oder physikalische Trennung (Ölabscheider, Skimmer, Membranfiltration) entsprechend aufzubereiten.

    Angewandte Reinigungsprozesse

    Bei den Reinigungsprozessen stehen das Spritzreinigen bzw. Hochdruckreinigen, das Tauchreinigen bzw. Flutreinigen mit Ultraschall und das Dampfentfetten zur Auswahl. Die Spritzreinigung ist bei geringen Reinheitsanforderungen sowie für einfache, großformatige Serienteile geeignet.

    Mit der Tauchreinigung wird eine gute Schmutzabreinigung erzielt. Allerdings ist der Schmutzaustrag aus dem Medium schlecht. Bei mehrstufigen Prozessen werden sehr große und teure Anlagen benötigt.

    Auch die Flutreinigung mit Ultraschall kombiniert mit effizienter Vollstromfiltration wird zur Teile-Reinigung eingesetzt und erzielt gute Schmutzabreinigungsergebnisse. Diese Verfahren besticht durch kompakte Bauweise.

    Die besten Ergebnisse hinsichtlich Schmutzabreinigung können allerdings mit kombinierten Reinigungsanlagen erzielt werden. Die optimale Kombination der Reinigungsprozesse besteht aus Spritz- und Flut-Reinigen mit Ultraschall ggf. mit Dampfentfetten (bei Lösemittelanlagen). Dabei ist zu beachten, dass die Medienführung der einzelnen Kreisläufe konsequent voneinander getrennt wird.


    Verfasst von Achim Riedle

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