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  • 17. Mai 2012

    Internationale Messe parts2clean in Stuttgart – Interview mit Veranstaltungsleiter Hartmut Herdin

    Noch dauert es einige Monate, bis die internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean ihre Pforten öffnet. Doch schon heute erwarten Hersteller Planer und Praktiker der Reinigungsbranche mit Spannung die Messeteilnahme. Wir haben nachgefragt. Im Gespräch mit Hartmut Herdin, Veranstaltungsleiter der parts2clean und Geschäftsführer der fairXperts GmbH.

    parts2clean

    Die internationale Messe parts2clean feiert 10-jähriges Jubiläum (Foto: parts2coean)

    Viele Hersteller haben trotz voller Auftragsbücher und langer Lieferzeiten schon früh ihre Teilnahme an der parts2clean bekundet und den Standplatz fest gebucht. So können sich Besucher und Interessenten schon jetzt auf interessante Entwicklungen, spannende Begegnungen, wichtige Kontaktanbahnungen und die Pflege bereits bestehender Geschäftsbeziehungen freuen. Wer erfahren möchte, welche Anforderungen in der Zukunft an die technische Sauberkeit gestellt werden und sich darüber engagiert mit Partnern aus der Branche austauschen möchte, der sollte sich dieses Messe-Highlight keinesfalls entgehen lassen. Doch was macht die Messe so erfolgreich, welche Länder werden vertreten sein und was können Besucher erwarten? Wir haben nachgefragt. Im Gespräch mit Hartmut Herdin, Geschäftsführer fairXperts GmbH in Neuffen und Veranstalter der parts2clean in Stuttgart.

    Hartmut Herdin

    Hartmut Herdin, Veranstaltungleiter parts2clean (Foto: fairXperts GmbH)

    Herr Herdin, die internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean ist ein Highlight unter den Messen. Seit wann gibt es diese Veranstaltung und was macht sie so erfolgreich?

    Die parts2clean startete 2003 in Friedrichshafen und ist 2007 ins brandneue Messegelände am Flughafen Stuttgart umgezogen. Wir feiern dieses Jahr die 10. Veranstaltung.

    Der Erfolg liegt sicher in der inhaltlichen Konzentration auf den gesamten Prozess der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung. Für Anwender aus allen Industriebranchen haben wir dazu einen Branchentreff aufgebaut, der umfassend und konzentriert ein nahezu komplettes Angebot präsentiert.

    Außerdem hat sich das parts2clean Fachforum von der ersten Veranstaltung an als gefragte Wissensquelle etabliert. Um dem global wachsenden Bedarf an Lösungen und Information Rechnung zu tragen, wird das 3-tägige Fachforum in diesem Jahr erstmals zweisprachig durchgeführt. Die Vorträge in deutscher oder englischer Sprache werden jeweils simultan in die andere übersetzt.

    Wie viele Unternehmen haben sich bereits verbindlich einen Platz gesichert und aus welchen Ländern kommen die Teilnehmer?

    Bisher haben sich rund 170 Unternehmen aus DE, AT, BE, CH, GB, IT, NL, TR, US ihren Standplatz gesichert. Wir rechnen mit 250 Ausstellern, wobei sicher weitere Länder hinzukommen werden.

    Gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt überhaupt noch Kapazitäten – also Standfläche – zu vermitteln?

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    Messe parts2clean Stuttgart (Foto: parts2clean)

    Mit der Halle 1 haben wir die größte Halle der Messe Stuttgart gemietet. Hier stehen über 20.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung, so dass es derzeit durchaus noch freie Standflächen gibt.

    Die meisten Teilnehmer kommen kontinuierlich in jedem Jahr wieder?

    Ja, das stimmt, wir haben eine sehr hohe Wiederbuchungsrate, worauf wir stolz sind und was auch für die Qualität der parts2clean spricht.

    Die Sauberkeitsanforderungen steigen kontinuierlich und damit auch die Herausforderungen an die Branche. Lässt sich dieses Wachstum maßgeblich auch bei der parts2clean beobachten – wächst die Messe also sozusagen mit?

    Es ist in der Tat so, dass die Anforderungen an die Teile- und Oberflächensauberkeit stetig steigen. In allen wichtigen Industriebranchen geht es inzwischen darum, den Fertigungsschritt Reinigen prozesssicher, schnell und wirtschaftlich umzusetzen und damit das Wertschöpfungspotenzial optimal zu nutzen. Die parts2cleam profitiert inhaltlich davon und wächst mit.

    Welchen besonderen Mehrwert erzielen Unternehmen, die sich hier präsentieren und kommunizieren?

    Die Aussteller erwartet ein hochkarätiges Fachpublikum mit hoher Entscheidungskompetenz. Ein sehr großer Teil der Besucher kommt mit konkreten Anforderungen und Aufgabenstellungen zur Messe, so dass hier gezielt über anstehende Projekte gesprochen wird. Es ist also das perfekte Umfeld, um Produkte und Leistungen aus dem Bereich der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung zu präsentieren. Die Lösungen der Aussteller stehen praktisch im Mittelpunkt des Interesses. Außerdem erfahren die teilnehmenden Unternehmen früher als andere, welcher Bedarf schon bald entstehen wird – ein entscheidender Wissens- und Wettbewerbsvorsprung!

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    Reinigungsverfahren im Fokus der parts2clean in Stuttgart (Foto: parts2clean)

    In Hinblick auf die Interessenten und Besucher stehen vor allem auch die steigenden Anforderungen in Bereichen der Sauberkeitskontrolle und der Qualitätssicherung im Fokus?

    Die geforderte Sauberkeit durch entsprechende Technik kosteneffizient zu erzielen, ist der eine Aspekt. Der andere ist diese Sauberkeit nachzuweisen, zu dokumentieren und durch einen kontinuierlich qualitätsüberwachten Prozess auf gleich hohem Niveau zu halten. Hier ist ein eindeutiger Anstieg des Besucherinteresses festzustellen.

    Automatisierung spielt eine große Rolle, um Kontaminationen weiter zu minimieren. Lässt sich in Ihrer Sicht diesbezüglich ein beachtlicher Wachstumsmarkt beobachten?

    Ja, der Bedarf an Reinigungsanlagen in bestehende Fertigungsprozesse störungsfrei und den entsprechenden Takten folgend einzubinden, ist sehr hoch. Dies ist aber von vielen vor- und nachgelagerten Faktoren abhängig, so dass es auch hier keine Patentlösungen gibt.

    Die Anforderungen an die industrielle Reinigungstechnik wachsen natürlich nicht nur national, sondern global. Welchen Beitrag kann die parts2clean dazu leisten, das steigende Anspruchsniveau zu erfüllen?

    Es ist richtig, dass die industrielle Reinigungstechnik ein globaler Wachstumsmarkt ist, wobei die Anforderungen sehr unterschiedlich sind. In manchen Ländern geht es darum, manuelle Prozesse durch automatisierte zu ersetzen und dadurch ein reproduzierbares Ergebnis zu erzielen. In anderen spielen höhere Anforderungen an den Umweltschutz eine Rolle und dann kommen natürlich auch steigende Ansprüche an das Reinigungsergebnis hinzu.

    Unabhängig davon, welcher Grund überwiegt sich mit industrieller Reinigungstechnik zu beschäftigen, die parts2clean bietet für jede Anwendung Lösungen – sei es eine einfache Entfettungsaufgabe oder ein hochkomplexer Reinigungsprozess mit Restschmutzanforderungen. Und dass sich das international herumgesprochen hat, zeigt auch ein Blick auf die Auswertung der letzten Messe, die Besucher kamen aus 49 Ländern. Wir fördern dies auch durch eine weitreichende internationale Kommunikation und unterstützen unsere Aussteller dadurch auch dabei, neue Märkte zu erschließen. Gleichzeitig sorgt das in diesem Jahr erstmals zweisprachig durchgeführte Fachforum dafür, dass der Nutzen für internationale Besucher erheblich steigt.

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    Die parts2clean öffnet am 23. Oktober 2012 ihre Pforten (Foto: parts2clean)

    Es wird auch in diesem Jahr wieder interessante Vortragsreihen geben und Sie rufen explizit auch dazu auf, sich mit einem Beitrag zu beteiligen. Was müssen Interessenten tun, um mitzumachen?

    Der Vortragsaufruf mit den vorgegebenen Themen ist von der parts2clean Webseite abrufbar.
    Mit einem kurzen Abstrakt kann man sich bei uns bewerben. Die Auswahl der Vorträge erfolgt durch unseren fachlichen Beirat. Es ist allerdings nicht mehr viel Zeit bis zum Einsendeschluss. Interessierte sollten sich also sputen.

    Was wünschen Sie sich als erfahrener Veranstaltungsleiter ganz besonders für diese international ausgerichtete Messe der Reinigungsbranche?

    In erster Linie wünsche ich mir eine hohe Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern. Das ist die Basis für ein weiteres Wachstum und eine erfolgreiche, konsequent am Bedarf des Marktes ausgerichtete parts2clean.

    - Das Interview führte Ursula Pidun

    Weitere Interviews:

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    Verweise:

    Fraunhofer IPA verleiht Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis “DIE OBERFLÄCHE”
    Restschmutzanalyse zur Bestimmung der Oberflächensauberkeit
    Hans Illig – Pionier in der Technischen Sauberkeit
    Technische Sauberkeit – Interview mit Dipl.-Ing. Hans Illig
    Interview mit Hans Illig Teil2
    Restschmutz vermeiden – aber wie?


    Verfasst von Ursula Pidun

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