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  • 21. Juni 2011

    GWS – Menschen mit Beeinträchtigungen fertigen im Reinraum

    Ist es möglich, soziales Engagement und wirtschaftlichen Erfolg unter einen Hut zu bringen? Können sich Menschen mit Beeinträchtigungen im anspruchsvollen Arbeitsumfeld „Reinraum“ behaupten und auch langfristig bewähren? Die Geschützten Werkstätten Salzburg stellen genau dies unter Beweis!

    GWS Geschützte Werkstätten Salzburg Reinraum

    Fertigung im Reinraum in den Geschützten Werkstätten Salzburg (Foto: GWS)

    Integrative Betriebe haben die Aufgabe, Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen und damit eine vollwertige Integration in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten.

    Als größter integrativer Betrieb Österreichs beschäftigt das Unternehmen „Geschützte Werkstätten – Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS)“ ca. 450 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an drei Standorten im Bundesland Salzburg. Mehr als 80% der Beschäftigten sind Menschen mit Beeinträchtigung.

    Die GWS handelt nach dem Leitsatz: Gemeinsam erfolgreich durch wirtschaftliches Handeln und soziales Denken. Besonders am Standort St. Margarethen gelingt dies sehr erfolgreich!

    Gestartet mit 18 Beschäftigten im Jahr 2000 hat sich der Mitarbeiterstand auf nunmehr 34 fast verdoppelt. Die GWS hat sich damit zu einer beachtenswerten Größe und zum wichtigsten Arbeitgeber für Menschen mit Beeinträchtigung in der Wirtschaftsregion Lungau entwickelt.

    Mit Qualität und Kundenorientierung erwirtschaftet der Standort St. Margarethen im Jahr 2010 einen voraussichtlichen Umsatz von € 720.000 und zählt damit zu den erfolgreichsten Geschäftsfeldern der GWS Salzburg.

    Reinraum-Fertigung und Integrativer Betrieb – kein Widerspruch

    Die Kernkompetenz am Standort St. Margarethen liegt in der Montage von Bauteilen unter Reinraumbedingungen. Höchste hygienische und technische Standards müssen eingehalten werden, um die sensiblen Produkte vor partikulären und mikrobiellen Verunreinigungen zu schützen.

    Im Sommer 2007 wurde der Standort auch nach EN ISO 13485 – Qualitätsmanagement für Medizinprodukte – zertifiziert und hat damit einen weiteren Meilenstein gesetzt, um sich am Markt weiterhin zu behaupten. Auf Basis dieser Zertifizierung konnten Neukunden gewonnen werden und der Standort auf eine sichere wirtschaftliche Basis gestellt werden.

    Neben dem Schwerpunkt der Montage von Schlauchsystemen für Blutbeutelsysteme (Blutspendedienst) werden beispielsweise auch Sonden für die antimikrobielle, photodynamische Therapie in der Zahnmedizin gefertigt, die Verpackung von Probeträgern für die Spende von Eizellen oder Embryonen vorgenommen und viele weitere medizinische Einmalartikel gefertigt.

    Gut ausgebildete und qualifizierte MitarbeiterInnen, strenge Hygienemaßnahmen, ein ausgeprägtes Qualitätsbewußtsein sowie ein QM-System nach EN ISO 9001 und EN ISO 13485 garantieren die Einhaltung höchster Qualitätsstandards.


    Verfasst von Stefan Oberhauser

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